Angst ist aber nicht nur eine lähmende, sondern auch eine mobilisierende Emotion.
So sind Menschen, die sich ängstigen, zu Leistungen fähig, die ihnen unter normalen Umständen nicht möglich sind.
In riskanten oder als riskant empfundenen Situationen schütten die Nebennieren die Hormone Adrenalin und Noradrenalin aus. Das Herz schlägt schneller und das Blut bindet mehr Sauerstoff. Der Körper ist damit besser in der Lage, sich zu verteidigen oder zu fliehen. Die Konzentration wird erhöht.
Mit dieser Seite der Angst möchte ich mich beschäftigen.
Der „positiven“ Seite von Angst. Eine Form davon nennt man
Man findet es hinter der Bühne, aber auch beim Sport. Das möchte ich Fotografisch festhalten.
Nicht die Show, sondern die stillen einsamen Momente davor.
Wenn einem „das Herz in die Hose“ rutscht und der Magen und Darm gebelliert.
Sehr gerne würde ich eine Rock-Band fotografieren.
Aber beim Theater oder in der Oper wäre es auch okay.
Rein technisch werde ich neue Wege beschreiten und mein 24mm zu Hause lassen und mit dem 50mm arbeiten.
Ich möchte absichtlich mehr Distanz um ruhigere Momente einzufangen.
Ich sehe die Bilder in S/W um von unnötigen Effekten nicht abzulenken.
Als persönliche Challenge versuche ich Hochkant zu fotografieren.
Anfragen an Bands und Theater laufen.
Sie müssen nicht groß sein, aber zumindest photogen.
Am liebsten würde ich THE OTHER begleiten.
Sänger und Chef der Horror-Punk-Band ist Senior Texter bei McCann in Düsseldorf.
Warum The Other?
Ich habe sie letztem Monat in Köln als Vorgruppe gesehen. Sie waren deutlich mega nervös. Allerdings habe ich auch kaum jemanden gesehen der so viel Energie und Spaß auf die Bühne bringt.
Abgesehen davon arbeiten auch sie mit dem Thema, wenn auch in Horror-Form mit Texten und Outfit.
Da ich noch nie in der Art ohne Auftrag arbeitete, habe ich keine Ahnung, wie ich Zugang zu Bühnen,
und vor allem Backstage bekomme. Ein Ansprache wie ich sie aus dem Agenturgeschäft gewohnt bin, klappt nicht.
Das weiß ich schon 🙁
Ein paar Tipps wäre toll!
Ich habe die letzten 25 Jahre ausschließlich nach Vorgabe meiner Kunden gearbeitet.
Freie Arbeiten, freies Fotografieren fand nur im Urlaub statt.
Ich möchte einfach so fotografieren, wie ich es möchte; ohne 1,2 oder 20 Personen im Rücken.
Ohne das ein Creative Director Direktzugriff per iPad auf meine Kamera hat.
Und ich freue mich auf ein produktives Feedback und hoffentlich ordentlich heftige Kritik von Euch.